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APA-Artikel 8. Mai 2012

Erstes Tomosynthese-Gerät in Wiener Ordensspital

Im Hartmannspital wurde mit der Anschaffung eines Tomosynthese-Gerätes im Diagnosezentrum Margareten die Diagnostik von Patientinnen mit Brusterkrankungen weiter verbessert.

Das Diagnosezentrum Margareten, unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra Resch, ist als Röntgenordination dem Hartmannspital angegliedert.

"Die Möglichkeit der engen Zusammenarbeit mit dem Diagnosezentrum gibt uns alle Voraussetzungen für den Schwerpunkt Brusterkrankungen", erklärt der Ärztliche Leiter Prim. Dr. Marcus Franz, MSc.

Rasche Diagnosestellung und Befunde, sowie ein breites Spektrum an modernster Technologie und Fachwissen bedeuten nicht nur höchste Qualität, sondern vor allem eine Erleichterung für die Frauen.

Rasche und genaue Befunde bedeuten eine Erleichterung für die Frauen

In der Brustambulanz im Hartmannspital werden die Patientinnen umfassend untersucht und beraten. Oberärztin Dr. Brigitte Hoffmann, Fachärztin für Chirurgie, leitet die Ambulanz. Untersuchung, Abklärung und Therapie von Brustveränderungen werden im interdisziplinären Team aus Chirurgen, Onkologen, Radiologen und einer Pathologin innerhalb kürzester Zeit durchgeführt. "Bei unklaren Befunden können wir den Patientinnen eine radiologische und diagnostische Abklärung, im Extremfall innerhalb von 24h, ermöglichen, was für unsere Patientinnen sehr beruhigend ist," ist Dr. Hoffmann überzeugt.

Vorteile durch neue Diagnosemöglichkeit: Tomosynthese

Die Tomosynthese ist eine 3D Mammographie. Die Untersuchung läuft wie eine Mammographie ab, das Gerät fertigt jedoch zusätzlich dreidimensionale Schnittaufnahmen durch die einzelnen Schichten der Brust an.

Für den untersuchenden Arzt laufen die Einzelbilder wie ein Film durch die Schichten. Dadurch werden Überlagerungseffekte, die bei der herkömmlichen Mammographie auftauchen können, weitestgehend umgangen.

Unklar erscheinende Areale werden auf der Tomosynthese besser sichtbar, da alle Schichten abgebildet werden.

Brustambulanz als Anlaufstelle zur Abklärung

Die Brustambulanz im Hartmannspital ist für Patientinnen aller Krankenkassen ohne Voranmeldung zugänglich. Die Patientinnen kommen bereits mit ihren Befunden oder die Ärztin leitet die notwendigen Untersuchungen im Hartmannspital in die Wege.

Das Hartmannspital wird von den Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, einem katholischen Frauenorden, geführt. "Wir haben für diesen medizinischen Schwerpunkt auch die volle Unterstützung durch den Orden, der die Begleitung von Frauen in dieser schwierigen Situation einer Brusterkrankung als ganz wichtige Aufgabe sieht", ist Prim. Riss sehr erfreut über die Ausrichtung des Hauses.

apa.at

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