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APA-Artikel 8. Mai 2012

Jeder zweite deutsche Medizinstudent will nicht Arzt werden

Trotz aller Warnungen vor einem Ärztemangel in Deutschland: Fast jeder zweite Medizinstudent erwägt, nach dem Studium nicht Arzt zu werden.

Das ergab eine am Montag in Berlin veröffentlichte Umfrage der Ärzteorganisation Hartmannbund unter seinen mehr als 20.000 Medizinstudierenden.

"Das ist bei einem so beliebten Studiengang wie der Humanmedizin ein Armutszeugnis für all jene, die für die Rahmenbedingungen der ärztlichen Ausbildung und Berufsausübung verantwortlich sind", sagte der Vorsitzender des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, Kristian Otte. Hierarchie und lange Arbeitszeiten in den Kliniken sowie wenig familienfreundliche Anforderungen in Arztpraxen zählten zu den Hauptursachen. In Gefahr sei die flächendeckende Versorgung.

apa.at

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