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APA-Artikel 7. Mai 2012

Pflegekompetenzzentrum Weppersdorf: Betriebsräte missbrauchen ihre Stellung

Im Pflegekompetenzzentrum Weppersdorf wird die Beendigung des Dienstverhältnisses von zwei Mitarbeiterinnen eingeleitet, da es Beschwerden auf Grund ihres Umgangs mit den BewohnerInnen gab. Bedauerlich ist, dass die beiden betroffenen Mitarbeiterinnen als Betriebsräte aktiv waren, und somit nicht nur ihre berufliche Pflichten nicht erfüllten, sondern überdies auch noch ihre Vorbildfunktion für die anderen KollegInnen nicht ausübten und ihre Rolle als Betriebsräte missbräuchlich nutzten.

Zur Aufklärung werden wir hier eng mit der Sozialabteilung des Landes zusammenarbeiten und die Beschwerden und das Fehlverhalten aufzeigen, welches sich nachteilig auf unsere BewohnerInnen ausgewirkt hat und die Gesundheit unserer Heimbewohner gefährdet.

Der Samariterbund schätzt die Arbeit von Betriebsräten. Sie ist wertvoll und wichtig, jedoch kann Fehlverhalten zu Lasten unserer BewohnerInnen nicht akzeptiert werden. Interne Aussprachen im Vorfeld führten jedoch zu keiner Änderung des Verhaltens der beiden MitarbeiterInnen. "Das Wohl der BewohnerInnen hat in unserer Einrichtung oberste Priorität. Unsere Bemühungen die Mitarbeiterinnen wieder zum sorgfältigen beruflichen Umgang mit unseren Bewohnern zu bringen, brachten nicht den gewünschten Erfolg.

"Wir mussten diesen Schritt daher setzen", erklärt Mag. Wolfgang Dihanits, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Burgenland. "Ungeheuerlich ist, dass nunmehr die Gewerkschaft der gegen die Missstände auftretenden Pflegedienstleitung mit der Behauptung der Betriebsratsfeindlichkeit niedere Motive unterstellt. Die Gewerkschaft verkennt offensichtlich, dass es hier um das Wohl uns anvertrauter Menschen geht und nicht um einen Arbeitskampf."

Das Pflegekompetenzzentrum Weppersdorf wurde zudem vom Land Burgenland und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ausgewählt, das Nationale Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime als QualitätsmanagementSystem einzuführen, da hervorragende Arbeit geleistet wird und eine ISO-Zertifizierung bereits vorliegt.

Betreffend Strem: Die Betriebsrätin wollte ihren Lebensmittelpunkt verlegen und hat daher ihr Dienstverhältnis beendet.

Der Samariterbund Burgenland leistet Hilfe von Mensch zu Mensch, über alle politischen, religiösen und kulturellen Grenzen hinweg und betreibt mittlerweile sieben Altenwohn- und Pflegeheime im Burgenland und betreut 248 pflegebedürftige Personen in allen Pflegestufen und beschäftigt 130 MitarbeiterInnen. Zusätzlich werden noch über 40 angeschlossene betreubare Wohnungen vom Samariterbund Burgenland mitversorgt. Diese BewohnerInnen verdienen unseren höchsten Respekt, Wertschätzung und unsere beste Pflegeleistung!

apa.at

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