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APA-Artikel 3. Mai 2012

VP-Korosec ad Wehsely: Kontrollamt ist gefordert

"Zum wiederholten Male ist es notwendig, Gesundheitsstadträtin Wehsely auf die Finger zu schauen, sobald es um die Vergabe von Millionenaufträgen in ihrem Ressort geht", äußert sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, kritisch zur Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage bezüglich der Vergabepolitik rund um das Areal des Kaiserin Elisabeth Spitals.

"Nicht nur, dass die Beantwortung dieser von der ÖVP gestellten Frage erst auf medialen Druck hin übersandt wurde, bleiben erneut die wichtigsten Fragen offen", so Korosec weiter.

"Bei einer europaweit ausgeschriebenen Bauvergabe, die die Wienerinnen und Wiener über 100 Millionen Euro kosten wird, kann es nicht sein, dass nur ein Bieter übrig bleibt und der dann ohne mit der Wimper zu zucken den Auftrag erhält. Jeder kleine Häuslbauer wirtschaftet vernünftiger und transparenter als die Stadt Wien!", so Korosec weiter.

"Das Kontrollamt, das derzeit die dubiosen Geschehnisse rund um den Bau dieses Pflegeheims prüft, ist aufgefordert Licht ins Dunkel der undurchsichtigen Vergabe zu bringen. Pflegeplätze im innerstädtischen Bereich sind von höchster Notwendigkeit. Nicht erneut darf es passieren, dass die Wienerinnen und Wiener die Leidtragenden einer undurchsichtigen Vergabepolitik im Gesundheitsressort sind!", so Korosec abschließend.

 

apa.at

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