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APA-Artikel 26. April 2012

VP-Korosec: Die Rettung muss im Notfall stets den direkten Weg nehmen können

"Ich bin fassungslos, zu welch drastischen Mitteln die Führungsebene des Wiener Krankenanstaltenverbundes offensichtlich bereits greift, um das Chaos bei den Rettungszufahrten zu ordnen. Einfach bestimmte Spitäler am Nachmittag zu sperren ist unmöglich und geht zu Lasten der Patient/innen. Diese Maßnahme muss sofort zurückgenommen werden", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Reaktion zur bekanntgewordenen Dienstanweisung des KAV für das SMZ Floridsdorf.

 

Maßnahmen zur Optimierung der Betriebsabläufe sind in den städtischen Spitälern dringend notwendig, doch sie dürfen keinesfalls dazu führen, dass die Wiener Bevölkerung länger auf medizinische Versorgung warten muss. "Hier muss mit Maß und Ziel an Verbesserungen gearbeitet werden, damit es gar nicht erst dazu kommt, dass Herzinfarktpatienten quer durch die Stadt transportiert werden, weil das nächstgelegene Spital nicht genügend freie Kapazitäten hat. Ich erwarte mir daher seitens der zuständigen Gesundheitsstadträtin umgehend Aufklärung darüber, wie es zu dieser Dienstanweisung gekommen ist", so Korosec abschließend.

apa.at

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