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APA-Artikel 23. April 2012

dm und Seniorenvertreter kämpfen gemeinsam gegen Apothekenmonopol

Die Drogeriekette dm, die seit Jahren eine Liberalisierung des Verkaufs rezeptfreier Medikamente anstrebt, hat bei ihrem Kampf gegen das Apothekenmonopol in Österreich in den Seniorenvertretern von SPÖ und ÖVP, Karl Blecha und Andreas Khol, prominente Mitstreiter gefunden. "Es gab ein Erstgespräch, ein Aufzeigen von Möglichkeiten, und es wurden weitere Gespräche vereinbart", bestätigte am Montag Unternehmenssprecher Stefan Ornig gegenüber der APA.

Die beiden Präsidenten des Seniorenrates hatten am Sonntag in der ORF-Pressestunde Maßnahmen gegen die Teuerung für Senioren gefordert und dabei das Apothekenmonopol ins Visier genommen: Nicht rezeptpflichtige Arzneien sollten auch von geprüften Drogisten verkauft werden dürfen. Das würde die Preise senken. "Dass bei den Preisen viel Spielraum ist, haben wir mit unserem Partner, der Versandapotheke 'Zur Rose', schon bewiesen", sagte dazu Ornig. dm bietet über diesen Partner Arzneimittel eigenen Angaben zufolge um bis zu 40 Prozent billiger als in der Apotheke an.

"Die Seniorenvertreter schauen, wo den älteren Menschen mehr Geld bleiben kann, ohne dass sie einen Qualitätsverlust erleiden", so Ornig. Die Vertreter dieser Generation seien innerhalb von SPÖ und ÖVP "eine einflussreiche Größe. dm, ist daher sehr erfreut über diese Unterstützung."

Die Drogeriekette hat 2011 mit "Zur Rose" mit dem Versandhandel von rezeptfreien Medikamenten begonnen. Die Versandapotheke hat vor allem dank dieser Kooperation ihren Umsatz in Österreich 2011 auf fünf Millionen Euro verdoppelt.

apa.at

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