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APA-Artikel 20. April 2012

EU-Kampagne für Stärkung von Gesundheit am Arbeitsplatz

Die EU-Kommission fordert die Stärkung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. EU-Sozialkommissar Laszlo Andor erklärte am Freitag in Brüssel, jährlich würden 6,9 Millionen Menschen Opfer eines Arbeitsunfalls. Weitere 23 Millionen Beschäftigte würden ein Gesundheitsproblem aufgrund ihrer Arbeit melden. Dies wiederum führe zu insgesamt 450 Millionen Kalendertagen an Krankenständen. Andor verwies darauf, dass eine effektive Risikovorbeugung für gesunde und sichere Arbeitsplätze auch "Milliarden Euro einsparen kann".

Der Sozialkommissar betonte auch, dass der Erfolg der Pensionsreformen ebenfalls von einer höheren Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zusammenhänge. Die Kommission führe derzeit eine endgültige Bewertung ihrer Strategie für gesunde Arbeitsplätze durch und erarbeite Prioritäten. Andor konzedierte, dass angesichts der Wirtschaftskrise die Zahl der Arbeitsunfälle zurückgegangen sei, vor allem im Bausektor. Allerdings "ist die Rezession ja an sich nichts gutes. Und diese Tendenz ist nicht geeignet, langfristige Schlussfolgerungen zu ziehen".

Der dänische Staatssekretär im Sozialministerium, Bo Smith, forderte die Unternehmen auf, gute Bedingungen für die Beschäftigten zu schaffen. "Unfälle verursachen hohe Kosten für die Firmen, für die Arbeitnehmer und für die Gesamtgesellschaft. Daher muss man einschreiten und die Risikoprävention fördern". Dies sei auch das Grundprinzip von effektivem und gutem Management.

apa.at

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