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APA-Artikel 5. April 2012

Pflege: Mit höheren Einkommen gegen Personalmangel

"Weder eine Pflegelehre noch sonstige Schnellschüsse einzelner Bundesländer werden zur Beseitigung des Fachkräftemangels in Pflege und Betreuung führen", sagt Willibald Steinkellner, stellvertretender Gewerkschaftsvorsitzender. Anlässlich des Equal Pay Days erinnert er daran, dass die durchschnittlichen Einkommen in den Sozial- und Gesundheitsberufen um 17 Prozent unter dem branchenübergreifenden Durchschnittseinkommen der unselbständig Beschäftigten lägen.

Pflegefonds langfristig aufstellen

Um das Angebot an Pflege und Betreuung auszubauen und eine bessere Entlohnung sicherzustellen, sei die dauerhafte Einrichtung eines Pflegefonds unumgänglich, erklärte Steinkellner. "Die Arbeit in der Pflege und Betreuung ist körperlich und psychisch anstrengend. Die Entlohnung hält mit dieser Leistung vielfach nicht Schritt. Alle verantwortlichen Entscheidungsträger, die dies bezweifeln, laden wir ein, einen Tag lang eine Heimhilfe bei ihrer Arbeit zu begleiten", so Michaela Guglberger, Bundesfachgruppensekrtärin von vida abschließend.

apa.at

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