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APA-Artikel 2. April 2012

Gesundheitskonzern Fresenius will weitere Kliniken kaufen

Der Medizinkonzern Fresenius plant weitere Klinikkäufe. "Wir wollen weiter expandieren und an der Privatisierung teilhaben", sagte Vorstandschef Ulf Schneider der "Wirtschaftswoche": "In den ersten Monaten dieses Jahres sind bereits Kliniken mit einem Jahresumsatz von 400 Millionen Euro auf dem Markt."

Schneider betonte: "Wir sind keine Kaufmaschine, halten aber die Augen offen." Wachstumschancen sieht das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg auch im Ausland. Vor allem im Bereich Infusionslösungen und künstlicher Ernährung wolle Fresenius in Schwellenländern wie Brasilien, Indien und China um 15 bis 17 Prozent im Jahr wachsen, sagte Schneider.

Die eigene Biotech-Sparte stellt der Fresenius-Chef dagegen auf den Prüfstand. "Wir reden hier über ein Startup-Geschäft mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro. Unsere Biotech-Einheit muss sich in eine Größenordnung entwickeln, aus der neben den bestehenden vier ein fünfter Unternehmensbereich entstehen könnte", erklärte Schneider. "Wenn wir sehen dass es nicht klappt, suchen wir andere Lösungen."

apa.at

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