zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 12. März 2012

Aktionsplan Ernährung: Aktualisierte Strategie für 2012

"Falsche Ernährung ist eine der großen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit, der wir unbedingt begegnen müssen", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der Veröffentlichung der für 2012 aktualisierten Fassung des Aktionsplans.

Der Nationale Aktionsplan Ernährung wurde nach einem breit angelegten Konsultationsverfahren im Jänner 2011 vom Ministerrat einstimmig angenommen. Somit hat Österreich erstmals eine ernährungspolitische Strategie, klare Ziele und eine transparente Dokumentation der Schritte, die zur Zielerreichung gesetzt werden.

Gegen Fehlernährung und Adipositas

"Mein oberstes Ziel ist die Vermeidung von Fehlernährung und die Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020. Die gesunde Wahl muss die leichtere werden", so der Minister weiter. Der Nationale Aktionsplan Ernährung wird jährlich überarbeitet, um Aktualität und eine qualitätsgesicherte Vorgangsweise zu gewährleisten. Die erste Aktualisierung liegt nun vor.

Stark gewachsenen Maßnahmenkatalog

"Dieses Jahr setzen wir beispielsweise einen großen Schwerpunkt auf die Verbesserung des Angebots in den Schulbuffets und bauen die Ernährungsberatung für Schwangere und Eltern für alle relevanten Ernährungsfragen ihrer Kinder in Kooperation mit der Sozialversicherung österreichweit aus", erläuterte der Minister.

Im strategischen Teil liegt der Fokus weiterhin bei den Zielgruppen Kinder, Schwangere, Stillende und sozial Schwache. Neu dazu kommt die Zielgruppe der älteren Menschen. Ein weiteres Kapitel widmet sich der nationalen Ernährungskommission und deren Tätigkeit im vergangenen Jahr.

Nationale Ernährungskommission

Diese Kommission wurde zur Beratung des Ministers in allen gesundheitsbezogenen Fragen der Ernährung eingerichtet und hat auch die vorliegende Aktualisierung des Aktionsplans einstimmig beschlossen. "Ich bin stolz, dass wir im Ernährungsbereich nach vielen Jahren unkoordinierter Einzelprojekte endlich eine gemeinsame Strategie für Österreich erarbeitet haben", so Gesundheitsminister Stöger abschließend.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben