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APA-Artikel 5. März 2012

ÄK-Wahlkampf: Ärzteverband fordert Ambulanzgebühr

Der NÖ-Ärzteverband will die Wiedereinführung der Ambulanzgebühr in der Höhe von 20 Euro pro Patient - ausgenommen Patienten mit Überweisungen und Kinder bis zum 15. Lebensjahr. Abgerechnet werden soll wie bei der Rezeptgebühr.

Alleine in Niederösterreich seien die Kosten der ambulanten Patientenversorgung seit 2001 um 130 Prozent gestiegen, so Schlögel, Obmann des NÖ-Ärzteverbandes.  "Österreich ist laut OECD Spitzenreiter bei vermeidbaren Spitalsaufenthalten. Während etwa Bluthochdruck, Asthma oder Bronchitis in vergleichbaren Ländern wie Deutschland oder Dänemark von niedergelassenen Ärzten behandelt werden, landen diese Patienten bei uns im Spital."

Vor allem Wochenenden wären die Ambulanzen übervoll. Problematisch sei, dass sich viele Patienten gar nicht mehr nach den Bereitschaftsdiensten der niedergelassenen Ärzte erkundigen und gleich den Weg in die Ambulanz wählen würden. Meist mit Anliegen, die alles, nur keinen Spitalsbesuch erfordern.

apa.at

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