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APA-Artikel 9. Februar 2012

Patientenzuwachs verhilft Rhön-Klinikum 2011 zu Gewinnplus

Der deutsche Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat dank eines deutlichen Patientenanstiegs im vergangenen Jahr mehr umgesetzt und verdient. Zwar bekommt auch der Krankenhauskonzern die Sparanstrengungen im Gesundheitssystem zu spüren. Dennoch erwartet das auf die Sanierung defizitärer Kliniken spezialisierte Unternehmen auch 2012 gute Geschäfte. "Wir rechnen wiederum mit einer steigenden Nachfrage in unseren Krankenhäusern und einem entsprechenden Ergebnisbeitrag", erklärte Finanzvorstand Erik Hamann zur Vorlage vorläufiger Geschäftszahlen am Donnerstag.

In den Kliniken der Gruppe wurden im vergangenen Jahr etwa 2,28 Millionen Patienten behandelt. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,5 Prozent zum Vorjahr. Das neben Asklepios und der Fresenius-Tochter Helios zu den größten privaten Klinik-Betreibern in Deutschland zählende Unternehmen setzte 2,63 Mrd. Euro um - ein Plus von drei Prozent. Zuletzt hatte sich Rhön noch 2,65 Mrd. Euro vorgenommen, von Reuters befragte Analysten hatten mit etwa 2,64 Mrd. Euro gerechnet. Der Konzerngewinn erhöhte sich um elf Prozent auf 161 Mio. Euro und damit etwas stärker als von Rhön mit 160 Millionen prognostiziert. Experten hatten im Schnitt 162 Mio. Euro erwartet. Operativ (Ebitda) legte der Klinikbetreiber um fast zehn Prozent auf 337 Mio. Euro zu, die Schätzung lag hier im Schnitt bei 346 Mio. Euro.

Unter anderem wegen hoher Material- und Personalkosten war der operative Gewinn von Rhön zuletzt nur stabil geblieben, was die Anleger verschreckt hatte. Das Unternehmen hatte jedoch ein stärkeres Wachstum für das Schlussquartal in Aussicht gestellt. Zurzeit besitzt der Konzern bundesweit 53 Kliniken und 38 Medizinische Versorgungszentren. Auch die Universitätsklinik in Gießen und Marburg gehört zur Rhön-Gruppe.

apa.at

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