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APA-Artikel 9. Februar 2012

Frischer Wind in der Wiener Ärztekammer

Dr. Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer hat die Ankündigung von Dr. Walter Dorner bei den bevorstehenden Ärztekammerwahlen in Wien nicht mehr anzutreten mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. "Das impliziert dass er nicht mehr Präsident der Wiener Ärztekammer werden will und somit auch für das Amt des Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer nicht in Frage kommt." Unmittelbar nach den bevorstehenden Landesärztekammerwahlen in allen Bundesländern wird ein Präsident der ÖÄK gewählt, der zwingend einer der Landesärztekammerpräsidenten sein muss.

NÖ Ärztekammer hatte Dorner bereits zum Rücktritt aufgefordert

"Mit diesem Schritt kommt Dr. Dorner im Grunde der Rücktrittsaufforderung durch die NÖ Ärztekammer vom Ende des vergangenen Jahres nach, wenn auch etwas verspätet," führt Dr. Reisner aus. "Das Misstrauen wurde von uns deshalb ausgesprochen, da Dr. Dorner bereits seit längerer Zeit in einigen wesentlichen Fragen politischen Zick-Zack-Kurs gefahren ist und er sich bei seinen Äußerungen nicht um Beschlüsse der für bestimmte Sachfragen zuständigen Gremien kümmerte." Präsident Dr. Reisner begrüßt Dr. Steinhart als Dorners Nachfolger in dessen wahlwerbender Gruppierung bei der Wiener Wahl, bei der er selbst erstmalig auch antritt. "Ich habe in NÖ in den letzten fünf Jahren gemeinsam mit meinem Team hervorragende Arbeit geleistet und wesentliche Probleme gelöst. Frischer Wind ist auch in Wien dringend notwendig," so Präsident Dr. Reisner abschließend.

Rückfragehinweis:Pressestelle der Ärztekammer für NiederösterreichMichael DihlmannTel.: 0664/144 98 94mailto:

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