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APA-Artikel 31. Jänner 2012

Patentabläufe setzen Pharmakonzern Eli Lilly zu

Für den amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly werden die Zeiten härter. Für sein bisheriges Top-Medikament Zyprexa zur Behandlung der Schizophrenie geht der Konzern in diesem Jahr von einem Umsatzeinbruch von mehr als drei Milliarden Dollar aus, wie das Unternehmen aus Indianapolis am Dienstag mitteilte.

Nach Ablauf des Patentschutzes steht Zyprexa inzwischen in den USA im Wettbewerb mit den billigeren Kopien der Generikahersteller. Insgesamt erwartet Eli Lilly für 2012 einen Umsatz von 21,8 bis 22,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten bislang mit 22,34 Milliarden Dollar gerechnet. Der Konzern stellte zudem für dieses Jahr einen Gewinn je Aktie von 3,10 bis 3,20 Dollar in Aussicht. Die Analystenprognosen lauteten zuletzt auf 3,19 Dollar.

Im abgelaufenen vierten Quartal 2011 erwirtschaftete Eli Lilly je Aktie einen Überschuss von 0,77 Dollar bei Umsätzen von 6,05 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit Erlösen von 5,9 Milliarden Dollar gerechnet.

apa.at

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