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APA-Artikel 24. Jänner 2012

Hygiene in der Küche schützt vor Keimen

Hygiene ist in der Küche das A und O. Dafür müsse man bestimmte Regeln einhalten. Falsch ist es zum Beispiel, auf einem Holzbrett erst rohes Hühnerfleisch zuzubereiten und dann darauf Salat zu schneiden, der roh verzehrt wird. Denn so kann es zu einer sogenannten Kreuzkontamination kommen, bei der Krankheitskeime vom Fleisch auf das Brett und dann auf den Salat gelangen.

Daher sollten immer getrennte Gerätschaften für rohe Fleischprodukte und verzehrfertige Lebensmittel wie Salat oder bereits gegarte Speisen verwendet werden. "Sauberkeit bietet 99,9 Prozent der Möglichkeiten, sich vor krankmachenden Keimen zu schützen", betonte Ellerbroek, der am BfR die Fachgruppe Lebensmittelhygiene leitet. Zwischen einzelnen Arbeitsschritten wäscht man sich am besten stets die Hände - insbesondere nach dem Anfassen roher Produkte. Alle Küchenutensilien und -flächen sollten nach der Lebensmittelzubereitung mit heißem Wasser und Reinigungsmittel gesäubert werden.

"Desinfektionsmittel brauchen wir im Haushalt eigentlich nicht", sagte Ellerbroek. "Abwaschen und Abtrocknen reichen meist aus." Nicht allein beim Verarbeiten und Spülen ist Hygiene wichtig, auch im Kühlschrank spielt sie eine große Rolle. Der Kühlschrank sollte sauber sein. "Rohe oder angebrochene Lebensmittel sollte man immer abdecken. In den oberen Fächern sollte kein Gemüse lagern, denn zum Beispiel von Lauch könnten Erdreste auf andere Lebensmittel herabrieseln", zählte Ellerbroek auf.

Wichtig sei auch, empfindliche Lebensmittel nicht in der Kühlschranktür aufzubewahren. Dort sei es nicht kalt genug für Produkte, die die Angabe "Zu verbrauchen bis..." tragen.

apa.at

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