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APA-Artikel 20. Jänner 2012

Novartis-Medikament zur Zulassung empfohlen

Der Pharmakonzern Novartis erhält gute Nachrichten aus Brüssel. Der zuständige Ausschuss CHMP der Arzneimittelbehörde EMA empfahl das Medikament Signifor am Freitag zur Zulassung für die Behandlung des Cushing-Syndroms.

Die Zulassungsempfehlung gelte für Patienten, die sich keiner chirurgischen Behandlung unterziehen könnten oder bei denen ein chirurgischer Eingriff nicht erfolgreich gewesen sei, teilte Novartis mit. Beim Cushing-Syndrom handelt es sich um eine sehr seltene, schwere und lebensbedrohende Erkrankung, an der laut Novartis in der EU rund 20.000 Menschen leiden. Die Erkrankung wird durch einen zu hohen Cortisol-Spiegel im Blut verursacht.

Weiter befürwortete der CHMP am Freitag auch eine Erweiterung der Anwendungen für das Medikament Glivec. Dieses soll laut Novartis künftig auch für eine dreijährige Behandlung für Patienten mit Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) nach einer Operation eingesetzt werden.

Die Meinung des Ausschusses basiere auf einer Phase III- Versuchsreihe, die im Juni 2011 präsentiert worden war, hieß es weiter. Danach hätten 66 Prozent der nach der Operation während drei Jahren mit Glivec behandelten Patienten keinen Krebsrückfall erlitten. Bei den Patienten, die nur ein Jahr lang behandelt worden waren, waren es 48 Prozent.

apa.at

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