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APA-Artikel 11. Jänner 2012

Wurst besser nur in Maßen essen

So vielfältig und lecker Wurst auch ist - allzu viel davon ist ungesund. Für Fleisch generell gilt die Faustregel: Nicht mehr als zwei bis drei Fleischmahlzeiten in der Woche. Wer schon drei Mal Fleisch gegessen hat, sollte den Rest der Woche auf die eine oder andere Wurstsemmel verzichten.

"Für den Wurstverzehr gibt es keine exakten Mengenempfehlungen", sagt die Ernährungsexpertin Waltraud Fesser. Wer auf die gute Wurst dennoch nicht verzichten möchte, der kann fettarme Produkte als Alternative wählen. Der Fettgehalt ist bei abgepackter Ware aus den Nährwertangaben oder der Reihenfolge in der Zutatenliste ablesbar. An der Theke heißt es: Nachfragen. Als relativ mager kann man Wurstsorten betrachten, bei denen man wenig Fett sieht.

Sobald Wurst ihr typisches Aroma verliert und strenger riecht, sollte sie nicht mehr genossen werden. Auch "wenn auf den Scheiben eine schmierige Schicht sichtbar ist oder die Ränder grau und ausgetrocknet wirken, sollte das Lebensmittel entsorgt werden", empfiehlt Ernährungsexpertin Fesser. Damit es dazu nicht kommt, heißt es vorplanen. Wenn Wurst auf Vorrat gekauft wird, sollte sie bereits an der Wursttheke in Folie eingeschweißt werden. Dann ist sie im Kühlschrank gut eine Woche haltbar.

Sollte dennoch etwas übrig bleiben, kann Wurst problemlos eingefroren werden. Je frischer sie dabei ist, umso besser. Zum Einfrieren wird die Wurst am besten in Portionen verpackt. Butterbrotpapier zwischen den Wurstscheiben erleichtert später das Auftauen. "Allerdings sollte die Wurst nicht länger als zwei Monate im Gefrierschrank bleiben und dann schnellstmöglich verzehrt werden", rät Ernährungsexpertin Fesser.

apa.at

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