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APA-Artikel 3. November 2011

Wintergemüse ist vitamin- und nährstoffreich

Zwischen November und Februar ruht die Erde und nichts wächst mehr - das stimmt so nicht ganz. Im Gemüsebeet trumpft nun das Wintergemüse auf. Kohl, Porree, Feldsalat und Chicorée sind Vitaminbomben und eine gute Alternative zum Supermarkt-Gemüse.

In der dunklen Jahreszeit ist die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen und Vitaminen besonders wichtig. Ob Kohl, Porree, Pastinaken, Chicorée oder Feldsalat: Sie alle haben viel davon und werden noch bis in den Winter hinein geerntet. Sie stehen den aus fernen Ländern importierten Gemüsesorten in nichts nach.

Denkt man an Gemüse im Winter, so darf der Kohl nicht fehlen. Aber: "Es ist ein Märchen, dass Grünkohl unbedingt einen Frost braucht, bevor er richtig gut schmeckt", sagt Martin Krumbein, Fachbereichsleiter für Gemüsebau von der Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau im deutschen Erfurt. Richtig sei jedoch, dass er einige Tage mit sehr niedrigen Temperaturen benötigt, damit sich Stärke in Zucker umzubauen beginnt. Sein Geschmack werde dann immer milder und der Kohl somit bekömmlicher.

Feldsalat wächst von allen Salatsorten am weitesten in den Winter hinein. Sein hoher Gehalt an Vitamin C macht ihn für die dunkle Jahreszeit besonders wertvoll. Aber auch Beta-Carotin, Vitamin B6, Folsäure, Eisen und Kalium sind in den kleinen schmackhaften Blättern enthalten. Auch Winter-Endivie, Zuckerhutsalat, Radicchio und Römischer Salat bieten viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.

apa.at

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