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APA-Artikel 20. September 2010

Gemeinsames Essen hält Franzosen schlank

Warum sind viele Franzosen schlank, obwohl sie so gerne essen? Genau deswegen lautet kurz gefasst das Ergebnis einer nun veröffentlichten Studie. Regelmäßige Mahlzeiten im Kreis der Familie trügen dazu bei, das Risiko der Fettleibigkeit zu mindern, heißt es in der Studie des Zentrums für die Erforschung der Lebensgewohnheiten CREDOC.

Beim französischen Modell würden etwa 90 Prozent der Kalorien während der Mahlzeiten aufgenommen würden und nur etwa zehn Prozent zwischendurch. In den USA hingegen werde mehr als 20 Prozent der Kalorienmenge außerhalb der Mahlzeiten eingenommen - etwa als Zwischenmahlzeiten und Knabbereien.

Der Anteil der Dickleibigen beträgt in Frankreich nach Angaben des Instituts knapp 15 Prozent, in den USA sind es 27. In Frankreich seien Mahlzeiten Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, in den USA habe die Nahrungsaufnahme eher den Charakter eines technisches Akts, analysiert das Institut. Das Essen in Gemeinschaft trage dazu bei, zwanghaftes Essen (beispielsweiser Heißhungeranfälel) zu verhindern. In Frankreich hätten etwa 15 Prozent der Mahlzeiten einen festlichen Rahmen - also etwa Einladungen oder Restaurantbesuche.

apa.at

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